Shalom chaverim,
Letzten Mittwoch war ich mit ein paar anderen Volontären bei
einem Konzert in Tel Aviv. Wie die Band heißt, wusste ich bis gerade nicht,
habe es aber mal schnell recherchiert: KAFREE, bestehend aus dem Drummer Oded
Kafri und seiner neu gegründeten Band. Die Mitvolontäre von Rebekka hatten ihn
in Yafo Musik machen hören, sich mit ihm unterhalten und er hatte sie
eingeladen, doch zu seinem Konzert zu kommen. Es hat sich auch wirklich
gelohnt, denn er spielt richtig gut Schlagzeug und die Gastauftritte waren auch
nicht schlecht. Das Konzert war allerdings schon gegen halb eins zu Ende (völlig
untypisch für Tel Aviv!) und so sind wir noch ein bisschen ziellos durch Tel
Aviv gelaufen, was auch immer schön ist. Die Temperaturanzeige am Supermarkt
hat übrigens 22° angezeigt – um drei Uhr nachts im November!
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| In "The Zone" |
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| Sufganiyot |
Auch für Chanukka gibt es natürlich entsprechende Lieder,
die man im Moment ebenso oft hört wie Lieder von Arik Einstein, dem berühmten
israelischen Sänger, der vor ein paar Tagen gestorben ist. Während der
Chanukka-Feier lag der Schwerpunkt verständlicherweise auf den Chanukka-Lieder
und die Friends haben zusammen mit Ofir, dem Lehrer, der einmal in der Woche
mit ihnen trommelt und Musik macht, gesungen. Es hat erstaunlich gut geklappt;
manche haben natürlich wieder angefangen, sich wie bescheuert im Kreis zu
sehen, die Arme in die Luft zu schmeißen oder einfach ein bisschen durch den
Raum zu laufen. Wirklich schade, dass ich keine der Videos zeigen darf…
Die Chanukka-Feier war auch gleichzeitig die Verabschiedung
von Sarah, der House Managerin vom Red House. Die Friends haben Bilder für sie
gemalt und einer von ihnen – er ist very high-functioning – hat eine echt
berührende Rede gehalten.
Am Abend, dann allerdings außerhalb von Beit Perry, haben
wir noch eine andere Verabschiedung gefeiert; nämlich von Shiri, der
israelischen Volontärin, die allerdings nur für ein paar Wochen Urlaub nimmt
und dann anfängt, als Guide in Beit Perry zu arbeiten.
Am nächsten Tag bin ich dann in den Kibbuz gefahren, von dem
ich schon berichtet habe. Hätte ich von der Hungersnot dort gewusst, hätte ich
vielleicht ein paar der Sufganiyot eingepackt! J



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