Make Hummus Not Walls

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Montag, 7. Oktober 2013

Auf den Spuren der Nabatäer oder: Sonnenbrand mit Abdruck

An dem letzten Tag unseres Kurzurlaubs ging es in die Wüste Negev. Da der Negev rund 60% der Fläche Israels einnimmt, war es nicht unser erster Besuch hier – und wird sicherlich auch nicht der letzte gewesen sein. Leider ist Judiths Kamera am zweiten Tag einfach ausgegangen – und das in der Grabeskirche. Eine Freundin von uns meinte hierzu nur: „You’re camera died next to Jesus!“ – hoffentlich wird sie auch wieder auferstehen!

Dementsprechend haben wir uns die übrigen Tage mit meiner Handykamera rumgeschlagen. Da die Bilder aber gar nicht so schlecht geworden sind, möchte ich über den Ausflug gar nicht viel erzählen und lieber Fotos zeigen – ein Bild sagt schließlich mehr als tausend Worte.

Noch kurz zu der Reisegruppe: bei dem Veranstalter handelt es sich um die Evangelische Kirche Deutschlands im Heiligen Land. Wir Volontäre sind dort in einen Verteiler geraten und bekommen häufig Einladungen: zu Wahlübertragung, Klavierkonzert – oder eben solchen Ausflügen. Die Tour wurde von einem äußerst kompetenten Professor aus Deutschland geleitet, der jedes Jahr fürs Wintersemester nach Deutschland fliegt und dort lehrt und die Zeit während des Sommersemesters in Israel verbringt. Es war sehr entspannt, mal wieder ausschließlich Deutsch reden zu können und interessant, sich mit den anderen darüber auszutauschen, was sie nach Israel gebracht hatte: andere Volontäre, Mitarbeiter an der Deutschen Botschaft in Tel Aviv, Lehrer an der Deutschen Schule in Jerusalem, Journalisten für den Katholischen Nachrichtendienst, Mitarbeiter am Goethe-Institut in Ramallah….
Die Exkursion führte uns zuerst nach Mampsis, der östlichsten Stadt des Gebietes der Nabatäer, einem vom 6.-1. Jhd. v.Chr. im südlichen Palästina angesiedelten Nomadenvolk. Im Mamshit-Nationalpark besichtigten wir die Ruinen der Stadt. 


Mampsis
Säule aus einer der Kirchen in Mampsis
Zu Recht UNESCO-Welterbe: der
Mamshit-Nationalpark





















Weiter ging es in den Nationalpark En Avdat mit Quellen, Höhlen an steilen Wänden und Steinböcken. Judith und ich sind im Übrigen stolze Besitzer einer Jahreskarte für alle israelische Nationalparks – da der Ausweis allerdings nur auf Hebräisch ist, wissen wir gar nicht sooo genau, was wir da eigentlich erworben haben ;)

Bilder aus dem Nationalpark En Avdat



 



Zum Schluss ging es noch zur Festung En Avdat, die – ebenso wie der Mamshit-Nationalpark – zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde. Und dann kam, was kommen musste: denn (ja, im Oktober!) war es noch ziemlich hieß – erst recht in der Wüste. Trotz Sonnenschutz durch lange Klamotten, Tücher und Sonnencreme bekamen einigen der Teilnehmer einen leichten Sonnenbrand – natürlich mit einem wunderschönen Abdruck der jeweiligen Sonnenbrille.

Es gab übrigens auch echt Kamele
Die Gruppe

Die Festung Avdat


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