Make Hummus Not Walls

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Samstag, 15. März 2014

Stadt, Land, Wüste oder: Von Tel Aviv in die Berge

In Neve Tzedek, einem Stadtteil von Tel Aviv

Vor der Skyline von Tel Aviv,
man beachte Laras kurze Hose...
Shalom chaverim,

während des Seminars war so ziemlich die Hälfte der Mädchen erkältet, hatte Ohren, Mandel oder Nasennebenhöhlen entzündet und lief entsprechend warm gekleidet herum. An das Wetter hatte man sich schließlich schnell gewöhnt und mittlerweile frieren wir schon so schnell wie die empfindlichen Israelis. Als Lara dann kam, wurde uns noch einmal bewusst, wie absurd es für einen nicht in Israel Lebenden sein muss, lauter Menschen zu sehen, die auch bei 20° mit Schal rumlaufen. Lara auf jeden Fall ging da ganz ins andere Extrem: sie war begeistert von den sommerlichen Temperaturen und lief ständig mit kurzer Hose rum. Zusammen gaben wir wahrscheinlich ein komisches Bild…



Die St. Peter-Kirche in Jafo, eine Kunstgalerie auf dem Rothschild
Boulevard, Gebäudekomplex um die ehemalige Busstation von
Tel Aviv, heute ein kleines Einkaufszentrum

Laras letzten Tag in Israel verbrachten wir in Tel Aviv, wo wir zuerst über den Flohmarkt in Jafo schlenderten und später die übliche Touristen-Route in der Innenstadt abliefen. Zwei Stunden nachdem sie zum Flughafen aufgebrochen war, machte auch ich mich auf in die selbe Richtung: dort nämlich erwartete mich meine Tante Julia.
Zusammen fuhren wir mit dem Mietwagen – ehrlich gesagt auf so manchem Umweg, schließlich war ich zum ersten Mal für längere Zeit in Israel mit einem Auto unterwegs und war entsprechend schlecht im Kartenlesen – durch die Wüste bis nach Arad. Die Stadt ist sehr grün, voller Parks und Blumenbeete und sieht eigentlich aus wie die meisten israelischen Städte. Der Kontrast zur Umgebung ist ziemlich frappierend: um die Stadt herum ist schließlich trockene Wüste, durch die Beduinen mit ihren Schafsherden ziehen und nicht selten die Straßen blockieren.
Vom östlichen Stadtrand aus hat man einen tollen Blick auf die Wüste und – wäre das Wetter entsprechend gewesen – auch aufs Tote Meer.


Blick vom Plateau auf die Wüste, weiter auf dem Steg habe
ich mich allerdings nicht getraut...

Übernachtet haben wir in einer Camplodge südlich des Toten Meeres. Um ein Lagerfeuer herum befinden sich lauter kleine Holzhütten, in denen man bis zu fünft schlafen kann, aber auch große Beduinenzelte für Backpacker. In der Lodge herrscht eine tolle Stimmung: es wird gegrillt und Gitarre gespielt, um einen herum die Wüste.


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