Shalom, chaverim!
Judith und ich sind am 28. August zusammen mit den anderen
sechs anderen Freiwilligen unserer Organisation (die in anderen Projekten arbeiten werden) am
Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv gelandet. Der Flug lief soweit gut, doch schon
im Flugzeug bzw. sogar noch früher machten sich israelisch Eigenheiten
bemerkbar: So gab es natürlich für uns am Düsseldorfer Flughafen eine extra
Kontrolle, aber was uns wirklich verblüffte, war die Durchsage im Flugzeug, man
dürfe laut einer israelischen Sicherheitsbestimmung eine halbe Stunde vor
Landung nicht mehr seinen Sitzplatz verlassen. Ob sie tatsächlich damit
rechneten, einer von den unschuldig aussehenden Passagieren würde noch schnell
auf dem Flugzeug-Klo eine Bombe zünden – ich weiß es nicht.
Die Hitze sowie die Tatsache, dass Judith und ich uns ein
Zimmer teilen würden, machte uns zu schaffen und obwohl es helllichter Tag war,
waren wir plötzlich ziemlich fertig. Zu allem Überfluss war jenes besagte
Zimmer auch noch ziemlich dreckig. Wenn man mich fragt, wie die ersten drei
Tage in Israel waren, würde ich rückblickend sagen: „nicht schön!“ Heimweh,
Kulturschock, Einsamkeit – das Übliche.
Umso schöner war dafür der darauf folgende Monat…
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen