Make Hummus Not Walls

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Freitag, 27. September 2013

Ankunft oder: Erste israelische Besonderheiten

Shalom, chaverim!

Judith und ich sind am 28. August zusammen mit den anderen sechs anderen Freiwilligen unserer Organisation (die in anderen Projekten arbeiten werden) am Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv gelandet. Der Flug lief soweit gut, doch schon im Flugzeug bzw. sogar noch früher machten sich israelisch Eigenheiten bemerkbar: So gab es natürlich für uns am Düsseldorfer Flughafen eine extra Kontrolle, aber was uns wirklich verblüffte, war die Durchsage im Flugzeug, man dürfe laut einer israelischen Sicherheitsbestimmung eine halbe Stunde vor Landung nicht mehr seinen Sitzplatz verlassen. Ob sie tatsächlich damit rechneten, einer von den unschuldig aussehenden Passagieren würde noch schnell auf dem Flugzeug-Klo eine Bombe zünden – ich weiß es nicht.

Die Kontrollen am Flughafen in Israel dauerten selbstverständlich eine kleine Ewigkeit, aber wir besaßen glücklicher Weise alle Dokumente. (Die ellenlange Story der Dokumentenbeschaffung erspare ich Euch, soviel sei nur gesagt: Führungszeugnis mit beim Bundesamt für Justiz beantragten Apostille - von einem amtlich bestallten Übersetzer übersetzt und notariell beglaubigt, dazu natürlich Arbeitsvertrag, Versicherungsbestätigung, Einladung durch das israelische Ministry of Social Affairs und ein Gesundheitsattest). Dementsprechend mussten wir nicht lange auf die Koffer warten und dann ging alles ganz schnell: Ila, eine der Guides (Betreuer) unseres Projekts nahm uns in Empfang und mit den beiden Volontärinnen, die in einem Projekt bei uns in der Nähe arbeiten, wurden wir in einem Kleinbus nach Ra’anana gebracht.
Die Hitze sowie die Tatsache, dass Judith und ich uns ein Zimmer teilen würden, machte uns zu schaffen und obwohl es helllichter Tag war, waren wir plötzlich ziemlich fertig. Zu allem Überfluss war jenes besagte Zimmer auch noch ziemlich dreckig. Wenn man mich fragt, wie die ersten drei Tage in Israel waren, würde ich rückblickend sagen: „nicht schön!“ Heimweh, Kulturschock, Einsamkeit – das Übliche.

Umso schöner war dafür der darauf folgende Monat…

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